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MPS Hohenlockstedt oder Assoziationskette

Freitag

Was soll man über diesen Tag groß sagen...Stau...Stau...und noch mal Stau. Ich könnte kotzen...und dann auch noch durch den Elbtunnel. Zum Glück ist die Vorfreude auf das Wochenende größer als der Frust im Stau. Nach 1 1/2 Stunden war ich also bei Nadia. Im Normalfall benötigte ich nur eine halbe Stunde, aber das macht ja nichts...
Die Fahrt nach HoLo wurde dafür umso lustiger. Zwei verrückte MPSler auf dem Weg in ihr Paradies...kein Wunder, dass wir im Stau seltsame Blicke zugeworfen bekamen. Normalerweise tanzt man ja auch nicht im Auto. Aber wer von uns ist denn schon normal?
Gefühlte 15 Stunden später waren wir dann auch Lily und fuhren zum Gelände, wo auch schon Nico unseren Zeltplatz verteidigte. Schließlich war unsere Gruppe verdammt groß.

Nach und nach trudelten auch alle ein, so dass wir mal wieder grillen konnten. Einen Neuzugang gab es auch. Nici, eine Freundin von Lily, war diesmal mit in unserem Camp. Der Rest von uns würde erst morgen kommen und so ließen wir den Abend mit Schwarzbier und Sangria ausklingen.
Früh für ein MPS, lag ich schon um 01:30 im Bett.

Samstag

Als ich das erste Mal aus meinem Zelt krieche, ist es bereits 7:00 Uhr. Unsere Jungs sind immer noch wach und backen gerade Brötchen. Zumindest glaube ich, dass es Brötchen sein sollen...sehen etwas komisch aus die Dinger. Nach einem Besuch im Dixi-Land siegt meine Müdigkeit und ich verkrümelte mich wieder in mein Zelt.
Es ist 9:15, als ich das Zelt nun endgültig verlasse um zum Frühstücken und duschen zu Lily zu fahren. 15 Minuten ist ja nun wirklich kein Weg. Leider bleibt zum entspannen keine Zeit, da meine Zweitfamilie anreist. Familie Girard und Kati sind auf der Campsite eingetroffen.
Mit Vollgas geht es wieder zurück um sie zu begrüßen. Leider stehen Ciri und ihre Familie weiter weg. Nur Kati würde bei mir mit im Zelt schlafen. Schade eigentlich, aber dafür würden wir in Bückeburg wieder zusammen campen.

 

 


Als wie dann gewandet das Gelände betraten, machten wir uns auch gleich auf die Suche nach Falk. Der Gute hatte schließlich zwei Tage davor Geburtstag und wir wollten ihn unbedingt sein Geschenk übergeben. Schnell war er auch gefunden und nahm freudestrahlend sein Schokoladenkuchen und das Zigarettenetui aus Leder entgegen. Natürlich sagen wir ihm auch ein Ständchen.
Wie seine Augen geleuchtet haben...einfach verdammt süß. Dieser Spielmann ist wirklich ein Engel, was er am Abend auch unter Beweis gestellt hatte...aber darauf komme ich später noch einmal zurück.

Bis zum dritten Tages-Set verlief alles wie im Fluge. Der eine oder andere (darunter auch ich), hatte sich einen fetten Sonnenbrand geholt, den man dann im Sani-Zelt behandeln ließ. Freie Fläche und pralle Sonne sind nicht grade perfekt...was solls. Spaß hatte man trotzdem. Ganz besonders, als man nach dem besagten dritten Set mit Kati, Ciri, Nici, Lily und Micha, auch besser bekannt als Samoel, einen trinken war. Über das was genau passiert ist, breite ich den Mantel des Schweigens. Gesagt sei nur, dass ein wenig zu viel Alkohol geflossen und einer von uns zu tief ins Glas geschaut hatte.
Während also zwei von uns die Sanis holten, kümmerte Micha sich zusammen mit mir und der anderen verbliebenen um unsere Freundin. Glücklicherweise war es nichts schlimmes und sie war ansprechbar.
Trotzdem trug Micha sie zum Zelt und blieb bis zum Auftritt bei ihr. Der Mann ist wie Falk ein echter Engel.

Das Nachtkonzert konnten wir übriggebliebenen natürlich nicht genießen, denn die Gedanken waren bei unserer Freundin im Sani-Zelt.
Ach ja, da war ja noch etwas. Falk kümmerte sich rührend um Lily, als diese einen leichten Nervenzusammenbruch hatte. Spielmänner können wirklich leibhaftige Engel sein. Auch wenn sie es nicht lesen werden, bin ich froh, dass sie diesen Abend dabei waren. ♥
Und noch was...unsere verunglückte Freundin hat jetzt auch ihr Kotzwort...Assoziationskette.

Sonntag

Was für eine Nacht...als ich morgens aus dem Zelt krieche habe ich immer noch den Geruch vom erbrochenen in der Nase. Ob es wohl daran lag, dass ich gestern Abend noch die Kotze aus den Haaren gewaschen habe? ich weiß es nicht. Glücklicherweise sind alle wieder munter, sodass wir ein geistreiches Fruchtstück bei Lily einnehmen können. Die Bilder bekomme ich immer noch nicht aus dem Kopf. Nein...Argh! Das waren Sachen, die ich über Lasterbalk nicht wissen wollte...Wahrscheinlich werden sie sich auch nicht in den nächsten Monaten loswerden. Vielen Dank an Nici…
Wieder zurück auf dem MPS-Gelände ging es zur Feuerspektakel-Bühne, wo uns ein Wunschkonzert erwartete. Im ersten Set durften wir uns etwas wünschen. Eigentlich hätte ich auf ein paar interessante Lieder gehofft, doch es kamen nur die Klassiker wie Spielmannsschwur, Prometheus usw… Witzig war auf jeden Fall der Amarula-Song in der Extended-Version.  Alea hat mit Abstand den tollsten Hüftschwung drauf, gleich neben Luzi.
Das zweite Set war viel interessanter. Diesmal waren die Spielmänner mit wünschen dran, allerdings mussten sie den Wunsch in eine Minneansage verpacken. Dank Bruder Frank werde ich das Lied „Wieder unterwegs“ nie mehr ohne Hintergedanken hören können.
 
Die Sonne sticht erbarmungslos hernieder….
 
Ja ja…warum muss auch der werte Sänger gleich wieder Schweinskram daraus machen?
Zum  Ende des Sets, verabschiedeten sich Kati und meine Zweitfamilie von mir, da es bereits nach Hause gehen sollte. Verdammt…dabei hätte ich sie noch gerne hier gehabt und bis Bückeburg war es auch noch hin…
So verpassten sie das dritte und beste Set. Jetzt durften sich die Techniker was wünschen. Rache ist ja bekanntlich süß und schmeckt am besten, wenn man sie eiskalt serviert. Und das war sie auch. Wer schon immer mal „Eine Insel“ live hören wollte, hatte da die Gelegenheit.
Lange Rede kurzer Sinn…es war ein geiles Konzert, genau wie das Nachtkonzert, wo 50 Leute so viel Stimmung gemacht haben wie 700. Tja, Klasse statt Masse…
 
Müde und Kaputt ging es dann um 23:15 ins Bett…warum kann man den Montag nicht immer frei haben? Mit den Gedanken an das Wochenende und an die kommenden MPS, glitt ich dann in die Traumwelt.

24.7.12 18:54


MPS Hohenwestedt oder charmante russische Hafenhuren

Anreiste Tag & Tag 1

Endlich war es wieder so weit. Die Woche näherte sich ihrem Ende und das nächste MPS Wochenende stand vor der Tür. Voller Vorfreude wartete ich also auf Nico, meinen besten Freund und Fahrer, der dann auch fast pünktlich vor der Tür stand.
Sachen rein ins Auto und mit Manufactum II von Saltatio Mortis auf den Ohren ging es dann nach Hohenwestedt.
Insgesamt 4 Tage Spaß lagen vor uns und schon jetzt ahnte ich, dass ich den Dienstag nicht ohne große Koffeinmengen überleben würde….
Auf der Campsite 1 herrschte fast noch gähnende Leere und von unserer Gruppe waren nur Geli und Nadia anwesend, was sich im Laufe des Tages aber ändern sollte. Die Zelte wurden aufgebaut und nach getaner Arbeit chillten wir schön in der Sonne. Ja, so ließ es sich durchaus leben.  Zwischendurch besorgten Nadia und ich noch Grillfleisch, da unsere bärtigen Ladys (Thomas und Sven) zwar an alles gedacht hatte, nur nicht an das Fleisch. Und wer wollte schon nur Gemüse auf dem Grill haben?
Der Weg zu Sky war schwerer als gedacht und natürlich verliefen wir uns. Was nicht schlecht war, denn so landeten wir bei Netto und kamen in den Genuss von Saor Patrol, denen wohl beim Feiern die Alkoholvorräte ausgegangen waren.
Apropos Alkohol…zum Ende des Freitagabends werde ich nicht mehr sagen, außer dass Amarula und Bier in rauen Mengen geflossen ist und es am Lagerfeuer noch einen guten Whisky (Laphroaig 18 years) gab.
 
Die Nacht war kurz, sehr kurz. Nach gut zwei Stunden schlaf kroch ich morgens um 6:30 aus meinem Zelt. Warum mussten manche Menschen um diese Uhrzeit schon wieder Party machen? Glücklicherweise waren Geli und Nadia auch schon wach und es gab schönen frischen Kaffee.  Ganz ehrlich, was würde ich nur ohne dieses Getränk machen?
Nach gut drei Bechern des schwarzen Lebenselixiers war ich so wach, dass ich mich zusammen mit Nadia auf dem Weg zu Netto machte. Die Uhr zeigte kurz nach 7 und so war die Chance bei Netto noch 25 Brötchen zu ergattern relativ hoch.
Und wie hoch sie war. Außer uns war niemand sonst in dem Laden. Erst als wir zur Kasse kamen, trafen wir auf Lars und zwei andere Totentänzer. Irgendwie hatte es schon etwas so früh wach zu sein. Im Supermarkt war noch nichts los und auch die Wachgelegenheiten beim Dixieland waren noch frei.
Während Nadia also wieder einen Kaffee kochte, wusch ich mir die Haare und machte mich Landfein. Danach hieß es warten…und warten….
Gegen 11:15 waren dann alle wach und ich konnte endlich frühstücken. Himmel tat das gut und der niederländische Brotaufstrich war wirklich göttlich. Warum haben wir so etwas nicht bei uns in Deutschland? Was für ne Sauerei!
 
Fertig Gewandet und mit Amarula und Wasser ausgestattet trudelten wir Totentänzer fast pünktlich zur Markteröffnung ein. Fast hätte mein Freund sogar das Bier bekommen…aber wer sich zu dumm anstellt, der ist selbst Schuld. Während Jannik also unseren Spott abbekam, hielt der ehrenwerte Marktvogt Gericht über Bruder Rectus. Teeren und Federn lautete das Urteil.

 
Im Marschschritt ging es dann zur Feuerspektakelbühne, wo auch schon meine Lieblingsband aufspielte. In der knallenden Sonne feierten wir mit Saltatio Mortis und nach dem dritten Lied musste dann auch schon die Bluse weichen. Glücklicherweise hatten wir Weibchen (Britta und ich) an unser Bikinioberteil gedacht. Nach einigem richten, bliebe meins dann auch während des Auftrittes sitzen. Leider hatte die Band die Amarula-Flasche übersehen, sodass wir die während des Auftrittes leerten. Wer nicht will, der hat schon. Richtig?
Und so ließ ich die Flasche signieren und versprach der Band eine volle zum nächsten Auftritt mitzubringen. Natürlich blieb auch das richten meines Bikinis nicht unbemerkt und bekam von Lasterbalk ein „Na, sitzt es wieder?“ an den Kopf geworfen.
Mit roten Wangen wurde dann die neu Amarula-Flasche geholt, die diesmal auch wirklich an die Band ging. Zumindest an den größten Teil, da die Flasche hinter Lasterbalks Rücken geleert wurde. Armes Bälkchen…
Nach dem Konzert führten unsere Schritte uns zum Pechstand des Highlanders. Klein Tristimonia im Paradies. Whisky so weit das Auge reicht und dann auch noch Lagavulin und Laphroaig. Da kann das Glas auch 5 Taler kosten, ich war nun mal eine Genießerin. Ganz besonders der Ardbeg Uigeadail hatte es mir angetan. Herrlich schwer und ölig….aber ich schweife ab.
 
Der Tag endete abrupt für mich nach dem dritten SaMo-Konzert mit Ciri und Lily. Zu viel Sonne, zu wenig Wasser und zu viel Alkohol. Kurzum, mein Kreislauf machte nicht mehr mit und man durfte mich zum Sani-Zelt tragen.
Diagnose: Sonnenstich.
So ging es dann wieder ins Camp und meine beiden Männer (Nico und Jannik) kümmerten sich um mich. Trotzdem fand ich erst wirklich gegen 2:00 Uhr meinen Schlaf. Zwar habe ich das Nachtkonzert verpasst, aber das MPS ging ja noch zwei Tage.

Tag 2

Und wieder endete die Nacht gegen 6:30 Uhr. Wie schafft mein Freund das immer bis in den späten Nachmittag zu schlafen? Das war mir einfach zu hoch….
Mit Kaffe schaffte ich es dann wieder mich wach zubekommen und der Gedanke an eine Dusche ließ den Tag gleich viel besser werden. Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren Alex, Britta, Nico, Jannik und ich zu Janniks Eltern. Es hatte schon einen Vorteil, wenn diese nur 15 Minuten entfernt wohnten.
Frisch geduscht und gewandet fühlten wir uns wieder mehr wie Menschen und es ging zurück zum MPS. Leider verpassten wir die Markteröffnung und damit auch wie das Duivelspack geteert und gefedert wurde. Aber wozu gibt es ja Freunde mit einer Kamera…
 
Das erste SaMo-Konzert ließen wir auch ausfallen, da ich mir unbedingt eine Kopfbedeckung kaufen wollte. Auf noch einen Sonnenstich konnte ich gut verzichten. Ausgestattet mit einem weißen Leinenkopftuch, wurde das MPS weiter erkundet. An der Feuerspektakelbühne war aber wieder Schluss. Ciri und Lily saßen dort und schon war man wieder im Gespräch. Kurze Rede, langer Sinn…bis nach dem dritten Konzert verließ ich den Ort vor der Bühne nur  um Dixieland zu besuchen oder neue Getränke zu besorgen. Aufgedreht bis zum geht nicht mehr machten wir uns wieder auf den Weg ins Camp. Lily wollte ihre Gewandung anlegen und ich meine ablegen.
Während die Männer sich mit ihren Schwertern die Köpfe einschlugen, schlüpfte ich in meine Alltagskleidung und verstaute meinen heißgeliebten Whisky in meiner Tasche.
 
Die Zeit bis zum Nachtkonzert verging wie im Fluge. Pünktlich sicherten wir uns einen Platz in der zweiten Reihe und dann ging es auch schon los. Wir feierten, als gäbe es keinen Morgen mehr. Die Musik schien durch meine Adern zu fließen. Ich war lebendiger als je zu vor, auch wenn ich meine Stimme einbüßen musste.
Mit Ciri und Lily füllte ich ein Glas mit meinem Laphroaig und wartete auf Lasterbalk. Dieses Glas war quasi mein Dank für das tolle Konzert.
Natürlich freute er sich über das Glas, was ihn aber nicht davon abhielt uns ein durchaus fragwürdiges Kompliment zu machen.

"Eure Stimmen haben den Charme einer russischen Hafenhure, und das ist durchaus als Kompliment zu verstehen."

Trotzdem freute ich mich auf das Kompliment, er nannte uns süß und als Dank für den Whisky bekam ich noch einen Kuss auf die Wange.
Was will man also mehr?
Eigentlich nichts, aber später tranken wir drei Mädels noch ein Glas mit ihm und ich muss wirklich zugeben, dass dieser Mann alles andere als Langweilig ist. Mit Ciri diskutierte ich dann auch noch über die Texte von ihm. Ich hätte Stundenlang mit dem Whisky auf dem Boden sitzen können, doch leider war der gute Tropfen irgendwann alle und Ciri musste zurück auf die Campsite.
Trotzdem ging es für mich weiter. Um 4:30 ging es ins Zelt, nur um dann wieder um 6:00 Uhr aus diesem zu flüchten. Warmer Biergeruch in einem kleinen Zelt ist ätzend. Das nächste Mal schläft mein Freund gleich draußen!

Tag 3

Eigentlich gibt es zum dritten Tag nichts mehr zu sagen. Aufgrund einer Planänderung konnte ich nicht mehr aufs MPS, aber dafür konnte ich mir meine fertig gestrichene Wohnung ansehen.
Und das nächste MPS kommt ja schon in einem Monat. HoLo wird sicherlich genauso geil wie HoWe ♥
24.7.12 18:54





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